6. Spieltag KOL: SSV Neustadt/Sachsen - LSV Gorknitz 1:0

Bericht: P. Mönch

 

Der LSV spielte mit:

D. Nagel - J. Kruber, A. Lindorf, A. Wirthgen, M. Schuster (C. Lawrenz) - C. Lehnert, R. Schmidt (T. Kontroschowitz), M. Scheffler, M. Uhlemann (T. Süß) - M. Dienelt, N. Freudenberg (C)

 

Das Tor des Tages erzielte:

1:0 P. Henke (64.)

 

Vielen Dank an unsere Laura für die tollen Bilder!

LSV mit nächster Auswärtspleite

 

Mit dem SSV Neustadt wartete ein Gegner auf den LSV, der sich seit Jahren in der KOL etabliert hat und im oberen Bereich des Tableaus einzuschätzen war. Auf Gorknitzer Seite fehlten mal wieder mehrere Spieler, dafür kehrte mit D. Nagel der etatmäßige Torhüter zurück. Mit den beiden schnellen Außenspielern C. Lehnert und M. Uhlemann sollte das Gorknitzer Flügelspiel angekurbelt werden. Im Zentrum kehrte der angeschlagene R. Schmidt in die Startelf zurück. Neben T. Süß und T. Kontroschowitz saß C. Lawrenz kränklich auf der Bank. Somit hatte das Trainergespann um A. Freudenberg und A. Förster noch einige Asse im Ärmel.

 

So wie das Wetter, kamen auch die beiden Teams nicht so richtig auf Temperatur. Vielmehr war es Fußball zum Abgewöhnen. Beide Mannschaften standen defensiv sicher und produzierten offensiv ein Fehlpassfestival. Selbst der große Platz in Neustadt reichte nicht, um den Gegner zu umspielen. Chancen waren damit natürlich absolute Mangelware. Es war auch nicht so, dass sich mal ein Spieler ein Herz fasste und einfach mal aus 30 Metern abzog. Für den geneigten Zuschauer gestaltete sich das Spiel somit extrem langatmig.Vor allem die individuellen Fehler sorgten für Aufregung auf der Tribüne.

 

Bis zur Pause hatte der LSV nur eine nennenswerte Chance, die es aber in sich hatte. Nach einem Eckball köpfte M. Dienelt an die Lattenunterkante. Das Schiedsrichtergespann ließ sich jedoch nicht vom allgemeinen Torschrei beeindrucken. Also ging es torlos in die Kabine.

 

Nach dem Seitenwechsel versuchten beide Teams, etwas zielstrebiger nach vorn zu spielen. Die Qualität hatte sich aber noch nicht gebessert, was wieder zu taktischem Geplänkel führte. So war schon draußen allen klar: wer heute das erste Tor schießt, gewinnt dieses Spiel. Und wieder war es ein individueller Fehler, der diese Entscheidung herauf beschwor. J. Kruber bolzte an der Seitenlinie einen Neustädter Angreifer um. Ein absolut überflüssiges Foul, da der Stürmer mit dem Rücken zum Tor stand und schon gar nicht mehr wusste, was er als nächstes machen sollte. Die Hausherren bedankten sich mit einem mustergültigen Tor: die Freistoßflanke auf den kurzen Pfosten traf genau den Mischer des einschwebenden P. Henke, welcher an diesem Tage den Unterschied ausmachen sollte.

 

Gorknitz drückte in der Folgezeit auf den Ausgleich, aber man hatte nicht das Gefühl, dass an diesem Tag noch ein Treffer fallen würde. Auf der Gegenseite igelten sich die Gastgeber hinten rein und vergaben eine Möglichkeit zum 2:0. Unterm Strich hatte keine Mannschaft die 3 Punkte verdient. Selbst ein Punkt war für beide Mannschaften schmeichelhaft. Doch die Neustädter waren eben etwas kaltschnäuziger und sicherten sich somit den Sieg.

 

Der LSV muss sich wieder auf ein besseres Passspiel fokussieren. Es hatte sich schon in den letzten Wochen angedeutet, dass man zu leicht von seiner fußballerischen Ausrichtung abschweift. Mit solch einer spielerischen Leistung wie in Neustadt wird man auch gegen Reinhardtsdorf keinen Sieg einfahren. Positiv ist zu erwähnen, dass Einstellung und Kampfgeist stimmen. Dies wird auch gegen das Schlusslicht notwendig sein, denn die Traktoristen haben auf der Alm nichts zu verlieren. Anstoß ist am 30.09.2017 um 15 Uhr.

 

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